Biobank
Projektleitung:
Prof. Dr. med. Verena Keitel-Anselmino, Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Carola Dröge
Viszeralmedizinische Biomaterialbank B-VIS
Die Biomaterialbank dient der Förderung medizinischer Forschung. In der Biomaterialbank werden verschiedene Biomaterialien und ausgewählte Daten langfristig aufbewahrt und für die Forschung zur Verfügung gestellt, um Forschungsfragen zu bearbeiten und damit die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung verschiedener Krankheitsbilder und deren Folgen gegebenenfalls zu verbessern.
Ziel ist es, ein verbessertes Verständnis der Vorgänge, die zur Ausbildung einer Erkrankung führen bzw. deren Verlauf beeinflussen zu erlangen. An der viszeralmedizinischen Biomaterialbank B-VIS sind die Kliniken für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie sowie Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. beteiligt.
Denkbare Fragestellungen, bei denen Biomaterialien und Daten aus der Biobank B-VIS von Nutzen sein könnten, wären z.B. die Untersuchung von Faktoren, die die schnelle Ausbildung einer Leberzirrhose begünstigen und die Regenerationskapazität der Leber einschränken oder die zur Entwicklung eines Bauchspeicheldrüsenkrebses oder Nierenkrebses beitragen, aber potentiell therapeutisch angehbar sind. Ein langfristiges Ziel ist es, Therapiestrategien zu entwickeln, die das Fortschreiten einer viszeralmedizinischen Erkrankung verhindern und die Regenerationskapazität des Gewebes (z.B. der Leber oder der Niere) wiederherstellen oder fördern können.
